20.02.2007
Publikation: Broschure Handlungsempfehlung ERNTE, Erprobung
und Vorbereitung einer Nutzung ökotoxikologischer Testsysteme
(ERNTE) Handlungsempfehlung.pdf,
Acrobat Reader, 4,5 MB
20.02.2007 Publikation:
Buch ERNTE Erprobung und Vorbereitung einer praktischen Nutzung
ökotoxikologischer Testsysteme
(ERNTE) Erprobung.pdf,
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Erprobung.zip,
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09.02.2006 BMBF-Fachgespräch
"Erprobung und Vorbereitung einer praktischen Nutzung ökotoxikologischer
Testsysteme (ERNTE)"
Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Anmeldung bitte
bis 31.12.2005 (siehe link)
Einladung
Anmeldung
TV 1: "Validierung standardisierter Testsysteme und Verbundkoordination"
ECT Oekotoxikologie GmbH, Flörsheim/Main
FU Berlin FB Geowissenschaften, FU-ENVOG
TV 2: "Biologische Testverfahren in der Vor-Ort-Analytik zur Beurteilung der Qualität von Böden und Bodenmaterialien":
- TV 2.1: "Wässrig austragbares toxisches Potenzial"
RWTH Aachen, Universitätsklinikum,
Institut für Hygiene und Umweltmedizin
Dr. Bruno Lange GmbH & Co. KG, Umweltanalytik
- TV 2.2: "Mikrobielle Atmungsaktivität"
IME Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und
Angewandte Oekologie, Schmallenberg
BioMetric Systems GmbH
- TV 2.3: "Automatisierungs- und Auswertesoftware"
Hölle & Hüttner AG Informationstechnologie,
Tübingen
TV 3: "Vorbereitende Untersuchung für die Entwicklung eines Testkits für den Feststoff-Kontakttest mit Arthrobacter globiformis"
Dr. Fintelmann und Dr. Meyer Handels- und
Umweltschutzlaboratorien GmbH, Hamburg
TU Hamburg-Harburg, AB Umweltschutztechnik
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Das Bundesbodenschutzgesetz nennt als wesentliche Schutzziele u.a. das Grundwasser und den Boden als Lebensraum für Bodenorganismen und Pflanzen. In der Bundesbodenschutzverordnung wurden Bodenwerte für prioritäre Kontaminanten festgelegt, doch für die Beurteilung von belasteten Böden oder Bodenmaterialien reicht der Bezug auf wenige Schadstoffe nicht aus. Dagegen ermöglicht der Einsatz ökotoxikologischer Tests die Erfassung der Summe aller Schadstoffe. Dabei wird zwischen der Beeinträchtigung des Lebensraums für Bodenorganismen und Pflanzen sowie der Erfassung des über den Wasserpfad austragbaren Schadstoffpotenzials (Boden als Schutzmedium des Grundwassers) differenziert. Seit Anfang der 90-er Jahre wurden intensive Anstrengungen auf internationaler (z.B. EU, ISO) wie auf nationaler Ebene unternommen, um geeignete und standardisierte Testmethoden für die beiden Schutzziele Lebensraum und Grundwasser zu entwickeln.
Ziel des ERNTE-Verbunds ist eine verbesserte Beurteilung der Bodenqualität durch den Einsatz ökotoxikologischer Tests unter praxisnahen Bedingungen. Hierzu zählt, dass die Grenzen von bereits entwickelten Testverfahren mit Bodenorganismen definiert werden müssen (TV 1). Im Rahmen von Vor-Ort-Untersuchungen von Böden und Bodenmaterialien gilt es, Ergebnisse möglichst rasch und mit geringem Arbeitsaufwand zu erzielen. Die Zeitdauer von Testverfahren ist somit zu verkürzen und der Automatisierungsgrad zu erhöhen (TV 2). Zur gleichzeitigen Erfassung von im Porenwasser gelösten und an die Bodenmatrix sorbierten Schadstoffen ist ein Test mit Bodensuspensionen weiterzuentwickeln (TV 3). Das Ergebnis des Verbundvorhabens sind damit konkrete Empfehlungen für die praktische Anwendung ökotoxikologischer Testsysteme in Ergänzung zu bestehenden physiko-chemischen und chemischen Methoden bei der Bodenqualitätsbeurteilung.
Konkret werden von den Verbundpartnern die folgenden Inhalte bearbeitet:
TV 1: Untersuchung des Einflusses natürlicher Bodeneigenschaften auf das Ergebnis ökotoxikologischer Tests am Beispiel des Regenwurm-, Collembolen- und Pflanzentests.
TV 2: Optimierung des umu-Genotoxizitätstests und des Vibrio fischeri-Lumineszenz-Hemmtests zur Bestimmung des wässrig austragbaren toxischen Potentials sowie Optimierung respirometrischer Untersuchungen von Boden und Bodenmaterial: zeitliche Verkürzung der Probenaufbereitung- und Testdurchführung zur (sanierungsbegleitenden) Charakterisierung von Altlasten vor Ort. Automatisierung des Ablaufs, der Auswertung, Bewertung und Dokumentation der analytischen Untersuchung mittels einer standardisierten und benutzerfreundlichen Software.
TV 3: Untersuchung des Einflusses der Boden-eigenschaften auf den Feststoffkontakttest und Optimierung (Miniaturisierung) zur Entwicklung eines Testkits mit konservierten Bakterien. Mittelfristig sollen so routinemäßig biologische Testverfahren zur effizienten Beurteilung von Böden bzw. Bodenmaterialien genutzt werden.
ECT Oekotoxikologie GmbH
Böttgerstr. 2-14, D-65439 Flörsheim/Main
Fon +49 6145 956450, Fax +49 6145 956499
e-mail: j-roembke@ect.de
FU Berlin, FB Geowissenschaften, FU-ENVOG
Organische Umweltgeochemie
Malteserstr. 74-100 (Haus B), D-12249 Berlin
Fon +49 30 83870348, FAX +49 30 83870758
e-mail: terytze@zedat.fu-berlin.de
vojehe@zedat.fu-berlin.de
RWTH Universitätsklinikum Aachen, Institut für
Hygiene und Umweltmedizin
Pauwelsstr.30, D-52074 Aachen
Fon +49 241 8088292, Fax +49 241 8082477
e-mail: adolf.eisentraeger@post.rwth-aachen.de
Lange GmbH & Co KG
Willstätterstr. 11, D-40549 Düsseldorf
Fon +49 211 5288241
e-mail: grabert@drlange.de
IME Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und
Angewandte Oekologie
Auf dem Aberg 1, D-57377 Schmallenberg
Fon +49 2972 302266, Fax +49 2972 302319
e-mail: hund-rinke@ime.fraunhofer.de
Bio Metric Systems GmbH
Albrecht-Dürer-Str. 29, D-64331 Weiterstadt
Fon +49 6150 53474
e-mail: pjander@biometricsystems.com
Hölle & Hüttner AG Informationstechnologie
Derendinger Str. 40, D-72072 Tübingen
Fon +49 7071 97611, Fax +49 7071 976190
e-mail: steffen.huettner@h-net.com
Dr. Fintelmann und Dr. Meyer Handels- und
Umweltschutzlaboratorien GmbH
Mendelssohnstr. 15 D, D-22761 Hamburg
Fon +49 40 89966425, Fax +49 40 89966450
e-mail: hensel@inlabco.com
TU Hamburg-Harburg, AB Umweltschutztechnik
PD Dr. Wolfgang Ahlf
Eißendorferstr. 40, D-21071 Hamburg
Fon +49 40 428782862, Fax +49 40 428782315
e-mail: ahlf@tu-harburg.de
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